Wir erleben improvisierte Campingplätze, das antike Apollonia, das industrielle Erbe von Elbasan und die verlassene Eisenbahn im Shkumbin-Tal. Nach fast drei Wochen lassen wir Albanien hinter uns – und schon wenige Kilometer hinter der Grenze wirkt plötzlich vieles anders.
Reisen, Erleben, Erzählen – unterwegs mit dem Grand California
Unterwegsnotizen ist mehr als ein Reiseblog. Es sind Gedanken und Geschichten von Wegen, die nicht im Reiseführer stehen. Von stillen Seen und wilden Küsten, von Kultur, Geschichte und Begegnungen. Reisen, die bleiben – festgehalten in Worten und Bildern.
Wir sind wieder am Meer – und Albanien bleibt widersprüchlich. Das Blaue Auge ist uns zu voll, Sarandë zu verbaut, dafür sitzen wir abends vor dem Camper und schauen nach Korfu. Später geht es über den Llogara-Pass. Und wieder fragen wir uns: Was für ein Land ist das eigentlich?
Wir lassen Berat hinter uns, verzichten auf ein Bad in Bënjë, landen für eine Nacht in Griechenland und erkunden Gjirokastër. Selbst die Taxifahrt zurück wird zum Erlebnis. Eine schöne Reise – wäre da nicht unser Grand California, der uns mit immer neuen Problemen die Laune verdirbt.
Am nördlichen Ende des Skutari-Sees finden wir einen dieser Plätze, für die wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Die Infrastruktur ist rudimentär, das Restaurant mittelmäßig – egal. Wir stehen direkt am Wasser, vor uns der See, dahinter die Berge Montenegros.
Ankommen in Albanien: erste Eindrücke zwischen Verfall und Aufbruch, ein lebendiges Shkodër und ein Ausflug nach Theth, den wir auf halber Strecke abbrechen. Denn „fahrbar“ heißt nicht immer „fahrenswert“. Und während wir Albanien entdecken wollen, sorgt unser Grand California für reichlich Ärger.
Mit ChatGPT nach Albanien: Für die Anreise nach Bari und unsere vierwöchige Rundreise haben wir die KI zum Reiseplaner gemacht. Entstanden sind detaillierte Routen – nicht als Stundenplan, sondern als roter Faden, von dem wir jederzeit abweichen können.





